Teufel Cinebar 51 THX

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olli

Teufel Cinebar 51 THX

Beitrag von olli »

Hallo Leute,

Eure Reviewecke ist etwas eingeschlafen, hm? Ich hätte das was für euch. Keine Angst, ich will niemanden von einer Soundbar überzeugen, aber diese hat eine Erwähnung verdient.

Nachdem ich am Wochenende mit einem meiner besten Kumpel über, worüber auch sonst, Heimkinos geredet habe, konnte ich ihn das erste Mal etwas belehren. Ich habe ja viel gelesen in letzter Zeit und kann es mir jetzt nicht mehr verkneifen ab und zu mein Wissen preiszugeben. Er vertritt übrigens auch die Ansicht, eine Soundbar wäre absolut nichts für das Heimkino. Das konnte ich natürlich so nicht auf mir sitzen lassen und habe mir mal seine 5.1 Anlage von einem Hersteller, der auch alles andere für PCs herstellt, angehört. Danach war ich mir sicher: Nettes Teil, aber da schafft meine Soundbar mehr und das räumliche Empfinden ist sehr ähnlich – trotz 5 kleiner Satelliten in seinem Wohnzimmer.

Weil meine Soundbar aber ja bald ausziehen beziehungsweise umziehen wird, kommt hier ein abschließendes Review von mir.

Review

Ich habe die Cinebar 51 THX von Teufel jetzt gut eineinhalb Jahre in Verwendung gehabt, habe mir zum Schluss dann doch mehr gewünscht, war aber anfangs sehr begeistert – zu Recht wie ich finde!

Die Cinebar 51 THX habe ich damals gekauft, weil ich genau das gefürchtet habe, was ich jetzt tue: mich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Und genau darin sehe ich die Stärke dieser Soundbars, denn ich musste wirklich nichts installieren – ohne einen macho-spruch raushauen zu wollen: Meine Liebste hätte es genauso gut gekonnt. Man darf ja nicht vergessen, dass viele Menschen da draußen weder Zeit noch Lust haben, sich näher mit dem Thema zu befassen. Genau diese Menschen würde ich in Zukunft guten Gewissens zu einer Soundbar (einer guten) raten.

Dass es sich bei der Cinebar 51 THX nicht um eine von vielen handelt, wird schnell klar. Sie ist recht wuchtig im Vergleich zu anderen und macht rein proportional schon mal wesentlich mehr her, als viele Konkurrenzmodelle. Das empfand ich schon beim Auspacken als sehr positiv, wird den Lautsprechern doch so mehr Resonanzkörper gegeben. Die insgesamt sechs Lautsprecher lassen sich durch die Abdeckung erkennen und sind recht groß, für eine Soundbar. Sehen auf jeden Fall größer aus, als so mancher Satellit (klingen auch größer). Um genau zu sein, sind dort zwei 25 mm Aluminium-Hochtöner, zwei 100 mm Tiefmitteltöner und zwei 100 mm Tieftöner mit hochfester, leichter Zellulose-Membran (2,5 Wege-System) verbaut.

Auch der Subwoofer macht einen mächtigen Eindruck, und hat 150 Watt Sinus-Leistung, wie ich nachgelesen habe. Er ist sehr deutlich zu hören, etwas hart und knackig, macht dabei dennoch viel Volumen – kann also auch sehr räumlich, tief und dumpf klingen. Ich hoffe mal man versteht mich. :D

Anschlussmäßig ist auch alles vorhanden was man so benötigen würde. Ich denke die ganzen Technischen Details und genauen Daten, kann man hier bei Areadvd.de nachlesen. In diesem Test wurde übrigens die Fernbedienung erwähnt, die war den Testern wohl zu abgespeckt. Ich finde, sie sieht vielleicht nicht besonders aus, erfüllt ihren Zweck aber sehr gut und arbeitet problemlos. Was mir aber etwas negativ aufgefallen ist, es gibt keinen HDMI Anschluss. Allerdings gibt es wohl seit kurzem den Nachfolger, der sogar vier HDMI-Eingänge und einen HDMI-Ausgang hat. Teufel hat da also nochmal nachgebessert.

Fazit

Ich freue mich riesig wenn ich mir bald meine eigene, echte 5.1 Anlage zusammengestellt habe. Bis dahin hat mich die Cinebar 51 aber wirklich sehr zuverlässig und auf hohem Niveau begleitet. Über Virtual Dolby Surround kann man sich sicher streiten, aber es funktioniert und klingt besser als ein normales 2.1 System.

Dass so eine Anlage für euch wahrscheinlich überhaupt keine Rolle spielt, weiß ich natürlich. Allerdings glaube ich damit eine der Besten in seiner Klasse gefunden zu haben und die kann man wirklich ohne Zweifel weiterempfehlen. Zum Beispiel eben an alle die, die nicht Lust haben erstmal etwas über Akustik etc. zu lernen. Und wie man an mir sieht, kann das ja auch den ersten Schritt in die richtige Richtung bedeuten.

Grüße,
Olli

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